Viel Getue um Nix

(nach Viel Lärm um Nichts)

Inhalt:

Voller Lebensfreude kehren die Herren Benedikt und Claudio aus einem Kampf zurück und zu Besuch bei Leonato, dem Gouverneur von Messina, ein. Claudio verliebt sich in Leonatos Tochter Hero.
Auf einem Maskenfest gewinnt Claudio Heros wie Leonatos Zustimmung.
Benedikt ist ein erklärter Feind der Ehe, zumindest was ihn selbst angeht, er gibt sich als überzeugter Junggeselle. Was allerdings seine Freunde nicht ruhen läßt.
Sie schmieden ein Komplott, Benedikt zum Ehemann zu bekehren...
Da wäre ja die schöne Beatrice, Leonatos Nichte, und sie ist eine so scharfsichtige und spitzzüngige Kritikerin der Männer im allgemeinen wie Herrn Benedikts im besonderen, daß man leicht meinen könnte, die beiden seien einander wahrhaft würdig... In vielen ironischen Wort-Scharmützeln und schlagfertigem Geplänkel beweisen Beatrice und Benedikt das auch.
So könnte die Komödie um ein sanftes und ein streitendes Liebespaar ihren Verlauf ins Happyend nehmen, wüßte nicht Shakespeare alles über die dunklen Seiten der menschlichen Seelen, über die Abgründe der Bitterkeiten, die das Herz nicht zur Ruhe kommen lassen. Über die Ausgelassenheit der Feste legt sich der Schatten einer Intrige mit ungeahnten Folgen......

Wir haben gemeinsam die Handlung in ein Landschulheim verlegt, Aus Senatoren wurden Rektorinnen und Kriegsherren und Damen verwandelten sich in  Schüler und Schülerinnen zweier Schulen. Auf einer Klassenfahrt kommt man sich näher........
Vor dieser aktuellen Szenerie haben wir uns den Themen des Stückes also der ersten Liebe, Freundschaft, Verrat, Treue und Verzeihen gewidmet und Shakespeare verjüngt. Auch wurden neue, eigene Szenen  improvisiert und eingefügt.
So entstand eine sehr frische und gleichzeitig feinfühlige Inszenierung, die Shakespeare und das Lieben und Leiden von jungen Verliebten unserer heutigen Zeit gelungen unter einem Hut brachte.
Aus „Viel Lärm um nichts“ wurde „Viel Getue um Nix“.
Dass aber die einstündige Premiere im Theater des Theaterhaus Mitte viel mehr als „Nix“ war, zeigte der Applaus und viele Rückmeldungen des begeisterten Publikums.

 

 

es spielten:

CANAN EKSI
INDIRA GEISEL
CHARLOTTE HELWIG
ODILE GRIFFIN
COLUMBA KRIEG
EVI KIOK
PAULA MATUSCHKA
THEA RADKE
MERET REH
EMILIA SCHLOSSER
LOUISA STRUNK
CHARLOTTA TENCKHOFF
FABIAN BECKER
DAVID CAMPLING
ALBERT SCHLOSSER

 

Regie:

Sylke  Hannasky
Oliver Rickenbacher
Christian Leonard

 

Kostüme:
Kathrin Schlosser

 

mit freundlicher Unterstützung der Gasag Berlin

 

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